Emil-Fischer-Schule

Oberstufenzentrum Ernährung und Lebensmitteltechnik

Bäckerei

Bericht: Ausflug zur Mühle Steinmeyer

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„Ihr mit euren goldenen Händen seid die Zukunft!“ – Karin Steinmeyer

 

An einem eisig kalten Donnerstagmorgen im Januar machten wir uns mit dem Zug auf den Weg zur Mühle Steinmeyer im idyllischen Luckenwalde. Frau Steinmeyer begrüßte uns sehr herzlich in ihrem fast 100 Jahre alten Familienbetrieb.

„Zum Leben braucht man nicht viel mehr als Getreide und Wasser. Wasser schickt uns der liebe Gott, Getreide gibt uns der Landwirt, der Müller vermahlt es und der Bäcker backt daraus köstliche Brote!“ – Karin Steinmeyer

Wir alle hatten uns eine weitaus größere Anlage vorgestellt und waren erstaunt, dass in einer so kompakten Mühle derart große Mengen Mehl hergestellt werden können. Stolz präsentierte uns Frau Steinmeyer die verschiedenen Getreidesorten, die in ihrem Betrieb verarbeitet werden. Die Vielfalt war beeindruckend: Neben den klassischen Sorten wie Weizen, Roggen und Dinkel lernten wir auch die drei Urkornarten Einkorn, Emmer und Kamut sowie das Pseudogetreide Buchweizen kennen. Wir hatten sogar die Gelegenheit, die verschiedenen Sorten in unterschiedlichen Ausmahlungsgraden zu verkosten.

Die Mühle Steinmeyer erstreckt sich über drei Etagen und einen Keller. Wird Getreide geliefert, muss es im obersten Stockwerk zunächst von Erde und Fremdkörpern gereinigt werden. Auf den verbleibenden Etagen erfolgt die eigentliche Vermahlung. Um die Unterschiede der Ausmahlungsgrade zu verdeutlichen, erhielten wir Proben direkt auf die Hand. Dabei fiel uns auf, dass gröber ausgemahlenes Getreide deutlich dunkler ist als fein vermahlenes Mehl.

Frau Steinmeyers Begeisterung für ihr Handwerk war in jedem Moment spürbar. Überall in der Mühle ließen sich Mehl und andere Getreideerzeugnisse entdecken: Während im unteren Stockwerk die Siebe für die gröberen Mahlergebnisse untergebracht sind, befinden sich die feinen Siebe in der oberen Etage.

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Natürlich blieb es nicht nur beim Zuschauen – wir durften auch selbst aktiv werden. Gemeinsam mit Frau Steinmeyer backten und verkosteten wir verschiedene Brote, wobei wir einige ihrer hauseigenen Backmischungen verwenden durften. Dabei lernten wir die handwerkliche Vielfalt des Backens kennen: ob mit oder ohne Quell- und Brühstück, mit oder ohne Vorteig, mit viel oder wenig Wasser. Das Ergebnis war durchweg überzeugend – jedes Brot schmeckte hervorragend. Als krönenden Abschluss backten (und aßen) wir zudem köstliche Dinkelwaffeln.

Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die uns diesen besonderen Ausflug ermöglicht haben. Ein spezieller Dank gilt dem Förderverein der Emil-Fischer-Schule für den großzügigen finanziellen Zuschuss.

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Bildnachweis: Dr. Katharina Meißner

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