Fachschule für Lebensmitteltechnik
Studierende präsentieren Projektergebnisse in der Lebensmitteltechnik
Traditionell fanden an der Fachschule für Lebensmitteltechnik Berlin die jährlichen Produktpräsentationen statt. Die Studierenden stellten dabei ihre im Rahmen der Weiterbildung entwickelten Projekte einem Fachpublikum vor. Die Ergebnisse zeichneten sich durch praxisnahe Lösungsansätze und eine fundierte Auseinandersetzung mit aktuellen Trends der Lebensmittelbranche aus.
Die angehenden Techniker mit dem Schwerpunkt Fleischereitechnik zeigten unter anderem, wie pflanzliche Komponenten sinnvoll in klassische Rezepturen integriert werden können. Ein Beispiel hierfür war eine Rohwurst in Stickform, bei der Quinoa-Flocken und -Körner verarbeitet wurden. Ebenfalls präsentiert wurde eine Rohwurst mit integriertem Camembert, bei deren Herstellung die Studierenden sowohl die technologischen Herausforderungen als auch die sensorische Abstimmung erläuterten.
Im Bereich Feinkost wurde ein milchsauer fermentierter Rote-Bete-Salat mit konfierter Forelle vorgestellt, der durch eine stimmige Geschmacksabstimmung überzeugte. Einen Blick auf nachhaltige Lösungen warf zudem ein Projekt aus der Verpackungstechnik: Hier wurde eine Isoliereinheit für Speiseeis präsentiert, die aus Pilzmyzel hergestellt wurde und eine ressourcenschonende Alternative zu herkömmlichen Transportboxen darstellt. Um die praktische Anwendung zu demonstrieren, wurde ergänzend ein Pilz-Schoko-Walnuss-Eis gereicht.
Die positive Resonanz der Lehrkräfte unterstreicht die fachliche Qualität der Arbeiten. Es handelt sich bei den Vorstellungen um vielversprechende Projektansätze, die das Potenzial für eine weitere Entwicklung in der Praxis aufzeigen.
Die Fachschule Berlin dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und wünscht den Projektgruppen viel Erfolg bei der weiteren Bearbeitung ihrer Konzepte.
André Kuhne
Bildnachweis: André Kuhne








